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SchmidtAutomatisierungstechnikAnrufen

Was kostet Ihr Stillstand?

Mit Beispielzahlen zum Überschreiben.

Wird die Produktion nachgeholt?

Preis minus Material und Energie.

Mit Einbau durch eine Elektrofachkraft, Prüfung und Stillstand.

Ergebnis

Lohnt sich nicht

3.228 €

fehlen nach 3 Jahren

Je nach Annahmen zwischen 2.580 € und 3.552 € fehlen.

Es bleibt keine Ersparnis.

Stillstand kostet im Jahr
5.400 €
Ersparnis im Jahr, nach laufenden Kosten
−76 €

Eine Näherung aus Ihren Angaben, keine Prognose. Ohne Zinsen, verhindert keine Störungen. Vorab klären: Sicherheit, CE-Kennzeichnung, Betriebsrat.

Ob das in Ihrem Fall so aufgeht, sehe ich mir gern an.

Feineinstellungenöffnen

Voreingestellt sind Beispielwerte. Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, wenn Sie sie kennen.

Verkürzung des Stillstands: Kein Messwert. Das Urteil rechnet mit zwei Dritteln davon.

Arbeitskosten je Stunde: Zählt nur, wenn nachgeholt wird.

Von einem fremden Techniker, die Sie bezahlen.

Höchstens 5.

Wie sich das rechnetöffnen
Stillstand im Jahr: Störungen mal Stunden
36 Stunden
Kosten je Stunde: entgangener Deckungsbeitrag
150 €
Stillstandskosten im Jahr
5.400 €
Ersparnis durch 6 % kürzeren Stillstand, abgerundet
324 €
Ersparnis durch 10 % weniger bezahlte Anfahrten, abgerundet
0 €
Abzüglich laufender Kosten, aufgerundet
− 400 €
Ersparnis im Jahr, nach laufenden Kosten
−76 €
Am ungünstigen Rand (4 % kürzer, 6,7 % der Anfahrten)
−184 €
Am günstigen Rand (10 % kürzer, 16,7 % der Anfahrten)
+140 €
Bilanz nach 3 Jahren: Ersparnis mal 3 minus Anschaffung
−3.228 €

Annahmen und Quellen

  • Verkürzung des Stillstands 6 %: kein Messwert, für kleine Betriebe gibt es keine unabhängigen Messungen. Hergeleitet aus zwei unteren Enden: 10 bis 20 % der Servicefälle sind aus der Ferne behebbar (Fraunhofer ISI 1997, zitiert bei Pfeiffer 2000), davon 10 %. Auch dann bleibt die eigentliche Reparatur; sie macht 30 bis 40 % der Reparaturzeit aus (Herstellerangabe von Douglas Machine, ohne Beleg), es entfallen also höchstens 60 %. 10 % mal 60 % ergibt 6 %. Das Urteil rechnet am ungünstigen Rand mit zwei Dritteln davon. Höhere Quoten stammen von Herstellern und Beratern.
  • Bezahlte Anfahrten je Jahr: Vorgabe 0, denn wer selbst repariert, spart keine Anfahrt. Von eingetragenen Anfahrten entfallen 10 %, das untere Ende derselben Fraunhofer-Schätzung.
  • Kosten je Anfahrt 70 €: Verrechnungssätze laut maschinendoc, Stand August 2026 (Reisestunde 89 €, 0,95 € je Kilometer), gerechnet für 15 Kilometer einfache Strecke, abgerundet.
  • Arbeitskosten 38 € je Stunde: Statistisches Landesamt Sachsen, Produzierendes Gewerbe 2020 (31,39 €), eigene Hochrechnung mit dem Anstieg im Bund bis 2025. Im Bund liegen sie bei 45 €, im Verarbeitenden Gewerbe bei 49,50 €. Der niedrigere Wert ist der für die Anschaffung ungünstigere.
  • Rechenzeitraum 3 Jahre: eigene Setzung ohne Quelle, das untere Ende meiner Spanne von 3 bis 8 Jahren für Router und Fernzugriffs-Dienst. Höchstens 5 Jahre: So lange setzt die AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums Mobilfunkgeräte an (Schreiben vom 15.12.2000).
  • Die Beispielzahlen vorn sind nur ein Beispiel. Anschaffung (3.000 €) und laufende Kosten (400 € je Jahr) liegen in der Mitte ihrer Spannen von 1.500 bis 6.000 € und 150 bis 800 €, geschätzt aus Preisen für Router, Fernzugriffs-Geräte, Einrichtung, Mobilfunkkarte und Updates.
  • Der Deckungsbeitrag enthält die Löhne schon. Wird nicht nachgeholt, zählen die Wartenden deshalb nicht noch einmal extra.

Vor dem Einbau klären

  • Fernzugriff öffnet die Anlage nach außen. Er braucht abgesicherten Zugang, Updates und eine klare Zuständigkeit. Sicherheitsfunktionen wie Not-Halt und Schutztüren werden nie aus der Ferne überbrückt oder quittiert; ein Wiederanlauf aus der Ferne nur, wenn die Gefährdungsbeurteilung das erlaubt. Hintergrund: VDMA-Leitfaden „Sichere Fernwartung“.
  • Ein Eingriff in eine Maschine mit CE-Kennzeichnung kann eine wesentliche Veränderung sein. Das vorher klären, auch mit dem Hersteller wegen der Gewährleistung.
  • Lassen sich aus Maschinendaten Rückschlüsse auf Beschäftigte ziehen, kann das die Mitbestimmung des Betriebsrats berühren (§ 87 Abs. 1 Nr. 6 Betriebsverfassungsgesetz).
  • Gemeint ist eine Nachrüstung an Steuerung, Software und Meldetechnik.

Was nicht eingerechnet ist

  • Fernüberwachung verhindert keine Störungen. Sie hilft, sie früher zu bemerken und schneller einzugrenzen. Die Reparatur selbst bleibt.
  • Anlauf, Ausschuss und Vertragsstrafen: Sie fallen mit Nachrüstung genauso an und ändern am Urteil nichts.
  • Die eigene Zeit für Alarme und Fehlalarme, eine Sicherheitsprüfung, Zuschläge für Mehrstunden, Zinsen, Steuern und Förderung.
  • Zählen Sie nur Stillstand in Zeiten, in denen wirklich produziert würde.

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