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Lohnt sich ein Batteriespeicher?

Mit Verlusten und Alterung gerechnet.

Mit MwSt., ohne Grundpreis.

Anschaffung mit Einbau, Zählerschrank und Anmeldung.

Ergebnis

Lohnt sich nicht

4.430 €

fehlen nach 10 Jahren bis zum Preis

Je nach Annahmen zwischen 2.790 € und 4.430 € fehlen.

Schon im Betrieb kostet er mehr, als er spart.

Mehrkosten in 10 Jahren, in heutigem Geld
230 €
Dazu die Anschaffung
4.200 €

Eine Näherung aus Ihren Angaben, keine Prognose. Für Häuser ohne Wärmepumpe und E-Auto. Daten: HTW Berlin/V. Quaschning, CC BY-SA 4.0.

Ob das in Ihrem Fall so aufgeht, sehe ich mir gern an.

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Voreingestellt sind Beispielwerte. Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, wenn Sie sie kennen.

Süddach eher 1.050, Ost oder West eher 850.

Garantie meist 10 Jahre. Wer länger rechnet, trägt laufende Kosten für Reparaturen ein.

Gemessen an echten Heimspeichern: 2 bis 3 % je Jahr.

Strom, den der Speicher selbst braucht, auch wenn er leer ist. Gemessen 4 bis 64 Watt; die Batterieüberwachung braucht bis 37 Watt dazu.

Wie viel vom eingespeicherten Strom wieder herauskommt. Gemessen etwa 74 bis 93 %.

Die Näherung kann um gut 10 % danebenliegen.

Was das Geld sonst sicher bringen würde, nach Steuer.

Zum Beispiel Wartung oder Reparaturen nach der Garantie.

Eine volle Ladung und Entladung ist ein Vollzyklus.

Preise bleiben über die ganze Zeit gleich. Das ist keine Prognose.

Wie sich das rechnetöffnen

Was diese Rechnung nicht kann

  • Sie ist eine Näherung für ein Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe und ohne E-Auto, mit Standardverbrauch und Wetter aus Brandenburg. Reale Werte weichen um 10 % und mehr ab. Mit Wärmepumpe, E-Auto oder viel Verbrauch am Abend und in der Nacht stimmt sie nicht.
  • Keine Prognose und kein Renditeversprechen, keine Steuer- oder Rechtsberatung. Strompreis und Vergütung bleiben gleich.
  • Nicht eingerechnet, wenn Sie es nicht in die Anschaffung schreiben: Umbau am Zählerschrank, ein neues Messkonzept des Netzbetreibers, Anmeldung und Einrichtung der Steuerung. Außerdem nicht eingerechnet: dynamische Stromtarife, Laden aus dem Netz, Notstrom, Reparaturen nach der Garantie (außer als laufende Kosten), der Wegfall der Vergütung bei negativen Börsenpreisen für neue Anlagen seit 25.2.2025 [Q15].
  • Garantie: Hersteller sichern meist 10 Jahre und 60 bis 85 % Restkapazität zu. Die Bedingungen, etwa Nachweispflichten und Austauschkosten, vor dem Kauf lesen [Q3].
  • Ein Speicher braucht innerhalb eines Monats einen eigenen Eintrag im Marktstammdatenregister [Q14]. Für Speicher zu Solaranlagen auf oder bei Wohngebäuden fallen in der Regel 0 % Mehrwertsteuer an, bis 30 kWp ohne weiteren Nachweis [Q13].
  • Einbau und Anschluss eines Batteriespeichers gehören in die Hand eines beim Netzbetreiber eingetragenen Elektrofachbetriebs. Aufstellbedingungen des Herstellers (Temperatur, Brandschutz) beachten.
  • Gerechnet wird in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht übertragen und nicht gespeichert.

Ihr Rechenweg

Solarstrom im Jahr
6.752 kWh
Selbstversorgung: Anteil des Verbrauchs vom eigenen Dach, ohne und mit Speicher
34 % und 60 %
Eigenverbrauch: Anteil des Solarstroms, der im Haus bleibt, ohne und mit Speicher
20 % und 41 %
Nutzbare Größe im Mittel (Alterung)
5,1 kWh
Weniger Strom aus dem Netz
1.005 kWh
Weniger eingespeist
1.364 kWh
Davon Lade- und Entladeverluste
359 kWh
Volle Ladungen im Jahr
225

Geld je Jahr, im Mittel und abgezinst auf heute:

Eingesparter Netzstrom
219 €
Abzüglich entgangener Einspeisevergütung
− 121 €
Abzüglich Bereitschaftsverbrauch (561 kWh im Jahr)
− 123 €
Mehrkosten in 10 Jahren, abgezinst, auf 10 € gerundet
230 €
Dazu die Anschaffung
4.200 €
Bilanz
4.430 € fehlen
Bilanz am ungünstigen Rand
4.430 € fehlen
Bilanz am günstigen Rand
2.790 € fehlen

Die Jahresposten sind Mittelwerte über die Jahre und einzeln gerundet; die Summe über den Rechenzeitraum ist ungerundet gerechnet und erst am Ende gerundet. Gerechnet wird jedes Jahr einzeln mit der dann noch nutzbaren Größe. Ersparnisse sind abgerundet, Kosten aufgerundet. Ungünstiger Rand: 64 Watt Bereitschaft, 73,7 % Wirkungsgrad, 3 % Alterung, 10 % Abschlag, höchstens 10 Jahre. Günstiger Rand: 4 Watt, 83,9 %, 2 %, kein Abschlag. Sind Ihre Werte schon ungünstiger (am ungünstigen Rand) oder günstiger (am günstigen Rand), gelten Ihre. Über 10 Jahre rechnet der ungünstige Rand zusätzlich den ganzen Zeitraum; es zählt das schlechtere Ergebnis.

So wird gerechnet

  • Wie viel Solarstrom ein Speicher ins Haus verschiebt, stammt aus Simulationen der HTW Berlin im Minutentakt über ein Jahr [Q1]. Ihr Solarertrag wird auf den der Simulation umgerechnet (1.024 kWh je kWp).
  • Der Speicher wird allein gerechnet, nicht zusammen mit der Solaranlage. Sonst verdeckt der Gewinn der Anlage einen Verlust des Speichers [Q10].
  • Jede gespeicherte Kilowattstunde bringt den Strompreis, kostet aber die Einspeisevergütung, die sie beim Einspeisen gebracht hätte, und zwar auf die größere, eingespeicherte Menge. Die Verluste beim Laden und Entladen folgen aus dem Wirkungsgrad.
  • Dazu kommen der Bereitschaftsverbrauch, das ganze Jahr zum Strompreis, und die laufenden Kosten.
  • Jedes Jahr wird mit der dann noch nutzbaren Größe gerechnet. Sind die garantierten Vollzyklen früher erreicht, endet die Rechnung dort.
  • Die Ersparnisse der Jahre werden mit dem Zins auf heute abgezinst und der Anschaffung gegenübergestellt.
  • Urteil: „Kann sich tragen“ nur, wenn am ungünstigen Rand etwas übrig bleibt und der Preis nicht unter 300 € je kWh liegt, dem niedrigsten Preis mit Einbau in den Quellen. „Knapp“, wenn nur mit Ihren Werten etwas übrig bleibt.

Die Vorgaben und woher sie stammen

  • Strompreis 25 Cent: nur der Arbeitspreis, denn der Grundpreis bleibt auch mit Speicher. Günstige Tarife liegen bei etwa 25 Cent [Q9], der Durchschnitt bei 32,3 Cent mit Grundpreis [Q9] und 37 Cent mit Grundpreisanteil [Q8]. Voreingestellt ist das untere Ende; tragen Sie Ihren eigenen Preis ein.
  • Einspeisevergütung 10,08 Cent: Wer nachrüstet, behält den Satz seiner Anlage. Neue Anlagen bis 10 kW bekommen 7,70 bis 8,20 Cent [Q7], Anlagen ab November 2019 bis 10,08 Cent [Q16]. Ein höherer Satz macht den Speicher unwirtschaftlicher. Ältere Anlagen haben noch mehr: dann den eigenen Satz aus der Abrechnung eintragen.
  • Anschaffung 4.200 €: 700 € je kWh mit Installation, das obere Ende von 300 bis 700 € [Q5]. Ein Umbau am Zählerschrank ist darin nicht erkennbar enthalten; wenn er nötig ist, gehört er dazu.
  • Solarertrag 844 kWh je kWp: Westdach in Limbach-Oberfrohna; Ostdach 850, Süddach 1.058 [Q11].
  • Rechenzeitraum 10 Jahre: Garantiezeit [Q3] und unteres Ende der genannten Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren [Q5]. Wer länger rechnet: Das Urteil „Kann sich tragen“ verlangt trotzdem, dass der Preis in 10 Jahren wieder eingespart ist, denn Reparaturen nach der Garantie kennt keine Quelle.
  • Alterung 3 % je Jahr: oberes Ende der Feldmessung an Heimspeichern, 2 bis 3 % [Q4].
  • Bereitschaftsverbrauch 64 Watt: das obere Ende der gemessenen 4 bis 64 Watt bei leerem Speicher, angesetzt über alle 8.760 Stunden des Jahres zum Strompreis. Nicht enthalten ist die Batterieüberwachung: laut Bericht bis 37 Watt, im Beispiel 9 Watt, gedeckt aus der Batterie [Q3]. Kennen Sie die Werte Ihres Geräts, tragen Sie beide zusammen ein.
  • Wirkungsgrad 73,7 %: die schlechtesten gemessenen Werte für Laden (92,0 %), Batterie (87,9 %) und Entladen (91,2 %) multipliziert [Q3]. Die Simulation rechnet mit 83,9 % [Q1]; Ihr eingetragener Wert wird darauf umgerechnet.
  • Abschlag 10 % auf den Nutzen des Speichers: Die Datengrundlage nennt Abweichungen um gut 10 % [Q2].
  • Zins 2,6 %: zehnjährige Bundesanleihe etwa 3,5 %, nach Steuer 2,58 %, aufgerundet [Q12].
  • Laufende Kosten 0 €: innerhalb der Garantie. Wartungsverträge oder Reparaturen danach bitte eintragen.
  • Vollzyklen 3.120: niedrigste Garantie im Speichertest, üblich 5.000 bis 10.000 [Q3][Q6].
  • Anlage 8 kWp, Verbrauch 4.000 kWh und Speicher 6 kWh sind ein Beispielhaus ohne Quelle.

Quellen, abgerufen am 12.9.2026

  • [Q1] HTW Berlin, FAQ Unabhängigkeitsrechner (solar.htw-berlin.de): Lastprofil Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe und E-Auto, Simulation im Minutentakt über ein Jahr, Wetter aus Brandenburg, 35° Süddach, 1.024 kWh je kWp, Systemwirkungsgrad 83,9 %.
  • [Q2] V. Quaschning, Unabhängigkeitsrechner (volker-quaschning.de), Tabellen der HTW Berlin, CC BY-SA 4.0; reale Werte können „um gut 10 %“ abweichen.
  • [Q3] HTW Berlin und aquu, Stromspeicher-Inspektion 2026: Bereitschaft 4 bis 64 W, Mittel 14 W, Batteriemanagement bis 37 W zusätzlich; mittlere Wirkungsgrade Laden 92,0 bis 98,2 %, Batterie 87,9 bis 97,1 %, Entladen 91,2 bis 97,7 %; Garantie meist 10 Jahre auf 60 bis 85 % Restkapazität, 3.120 bis 10.000 Vollzyklen.
  • [Q4] Figgener u. a., Nature Energy 2024: nutzbare Kapazität sinkt im Feld um 2 bis 3 Prozentpunkte je Jahr.
  • [Q5] Verbraucherzentrale, 02.07.2026: 300 bis 700 € je kWh mit Installation, Lebensdauer 10 bis 15 Jahre, Faustregel 1,5 kWh je 1.000 kWh.
  • [Q6] ADAC, 08/2026: 250 bis 450 € je kWh ohne Montage, 5.000 bis 10.000 Zyklen, 200 bis 250 Zyklen im Jahr, Lebensdauer etwa 15 (10 bis 20) Jahre.
  • [Q7] Bundesnetzagentur: Einspeisevergütung Gebäude bis 10 kW, Teileinspeisung, 01.08.2026 bis 31.01.2027: 7,70 Cent; vorherige Perioden bis 8,20 Cent.
  • [Q8] BDEW-Strompreisanalyse 21.08.2026: Haushalte 37,0 Cent je kWh einschließlich Grundpreisanteil.
  • [Q9] Verivox, 11.09.2026: 32,3 Cent je kWh einschließlich Grundpreis; günstige Neukundentarife etwa 25 Cent.
  • [Q10] Solarenergie-Förderverein (SFV), 14.04.2020: Arbeitspreis minus Vergütung; keine Preissteigerung einrechnen; Speicher getrennt bilanzieren.
  • [Q11] PVGIS 5.3 (JRC), Limbach-Oberfrohna: Süd 35° 1.058, Ost 850, West 844 kWh je kWp.
  • [Q12] Rendite 10-jährige Bundesanleihe etwa 3,50 % (10.09.2026), nach Abgeltungsteuer 2,58 %.
  • [Q13] Bundesfinanzministerium, FAQ Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG), auch für nachgerüstete Speicher.
  • [Q14] Verbraucherzentrale: Speicher brauchen einen eigenen Eintrag im Marktstammdatenregister, innerhalb eines Monats.
  • [Q15] Solarspitzengesetz, seit 25.02.2025: keine Vergütung bei negativen Börsenpreisen für neue Anlagen.
  • [Q16] Bundesnetzagentur, feste Einspeisevergütungen nach EEG 2021 und EEG 2017, Stand 1.8.2022 (veröffentlicht vom BSW-Solar): Wohngebäude bis 10 kWp, Inbetriebnahme ab 1.11.2019 10,08 Cent, ab 1.10.2022 5,97 Cent.

Datengrundlage: HTW Berlin, Unabhängigkeitsrechner, V. Quaschning. Die Tabellen stehen unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 und sind hier auf einen Ausschnitt verkleinert (Raster 0,125 bis 6), die Werte selbst sind unverändert.