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Was Mining-Geräte kosten und einbringen

Was die Abwärme kostet — und was das Mining bei heutigem Kurs dagegen einbringt.

Ergebnis

Lohnt sich nicht

25.402 €

fehlen nach 3 Jahren bis zur Anschaffung

Je nach Annahmen zwischen 24.603 € und 25.402 € fehlen.

Noch ohne Mining-Ertrag gerechnet. Die Heizersparnis deckt Strom und Anschaffung nicht.

Stromkosten
25.931 €
Eingesparte Heizkosten
− 3.279 €
Mining-Ertrag
noch nicht geladen
Anschaffung
2.750 €

Eine Näherung aus Ihren Angaben, keine Prognose. Ohne Steuern. Keine Anlageberatung.

Ob das in Ihrem Fall so aufgeht, sehe ich mir gern an.

Feineinstellungenöffnen

Voreingestellt sind Beispielwerte. Tragen Sie Ihre eigenen Zahlen ein, wenn Sie sie kennen.

Voreingestellt nur der Gerätepreis, bei startmining.io im September 2026 rund 2.750 $, als Euro angesetzt. Aufstellung, Schalldämmung, Wärmetauscher, Leitungen zur Heizung und Wartung fehlen darin. Weil der Rechner nicht prüfen kann, ob das vollständig ist, heißt das Urteil nicht „Kann sich tragen“. Rechenzeitraum, voreingestellt 3 Jahre: Nutzungsdauer von Computern in der AfA-Tabelle des Bundesfinanzministeriums; höchstens 3.

Übliches Gerät (Antminer S21). Datenblatt; deckt sich mit der Voreinstellung 3,5 kW der Wärmerechnung. 17,5 Joule je TH/s.

Große Pools nehmen 2,5 bis 4 %; voreingestellt der obere Rand.

Gaspreis: Destatis, Erdgas für Nicht-Haushalte, 2. Halbjahr 2025: 8,60 Cent bei 1.000 bis 10.000 GJ Verbrauch im Jahr, kleinere Betriebe zahlen eher mehr; voreingestellt 8 Cent, darunter.

Jahresnutzungsgrad des Kessels: Brennwertkessel 0,92 bis 0,96; voreingestellt ist der obere Rand. Alter Kessel eher 0,80. Über 1,0 geht nicht (Brennwert).

Wärmebedarf über die Fläche schätzen

Nur ohne Abrechnung; deren Zahl ist immer besser.

Zustand des Gebäudes

Geschätzter Bedarf: 55.000 kWh je Jahr.

Wie sich das rechnetöffnen

Rechenweg, Annahmen mit Quelle und Grenzen.

Die Bilanz über 3 Jahre an beiden Rändern

Oben steht der ungünstige Rand. Die Zeilen sind auf ganze Euro gegen das Gerät gerundet (Kosten auf, Gutschriften ab), die Kopfzahl ist ihre Summe. Keine Zinsen.

Strompreis je kWh, ungünstig
28 Cent je kWh
Stromkosten je Jahr
8.644 €
Eingesparte Heizkosten je Jahr
− 1.093 €
Mining-Ertrag je Jahr zu Beginn
nicht eingerechnet
Stromkosten in 3 Jahren
25.931 €
Eingesparte Heizkosten
− 3.279 €
Mining-Ertrag
nicht eingerechnet
Anschaffung, alles zusammen
2.750 €
Ungünstiger Rand: fehlen
25.402 €
Strompreis je kWh, günstig
28 Cent je kWh
Günstiger Rand: fehlen
24.603 €
  • Anschaffung: voreingestellt nur der Gerätepreis der Geräteklasse, beim höheren Händlerpreis; Dollarpreise 1 : 1 als Euro, das deckt Versand und Einfuhr grob ab. Aufstellung, Schalldämmung, Wärmetauscher, Leitungen zur Heizung und Wartung fehlen. Das Urteil heißt deshalb nicht „Kann sich tragen“.
  • Rechenzeitraum, voreingestellt 3 Jahre: Nutzungsdauer für Personalcomputer und Workstations in der AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter (Bundesfinanzministerium, 15.12.2000). Kürzer ist ungünstiger für die Anschaffung. Höchstens 3 Jahre, weil der angenommene Anstieg der Schwierigkeit aus den letzten drei Jahren stammt.
  • Hilfsstrom für Lüfter, Pumpen und je nach Aufbau Rückkühler: 5 % am ungünstigen, 3 % am günstigen Rand (in der Praxis genannt: 3 bis 5 %).
  • Zeitgleichheit von Wärme und Bedarf: 0,85 ohne und 0,88 mit Pufferspeicher, aus einer stündlichen Gegenrechnung für eine Werkstatt.
  • Wärmeübergabe: Raumluft 0,90 bis 0,95, Wasserkreis und Heizkörper 0,85 bis 0,90. Eigene Setzung ohne Messung; oben zählt der niedrigere Wert.
  • Abgelehnte Shares, die der Pool nicht vergütet: 1 % und 0,5 %.

Eigene Solaranlage

  • Auch eigener Solarstrom ist nicht umsonst: Jede Kilowattstunde, die in das Gerät geht, hätte sonst die Einspeisevergütung gebracht. Hätte sie einen anderen Verbraucher, Speicher oder ein E-Auto versorgt, ist sie so viel wert wie Netzstrom; nimmt ein Speicher oder E-Auto den Überschuss schon ab, bei der Solaranlage 0 eintragen. Anschaffung und Abschreibung der Anlage gehören nicht hinein, die laufen ohnehin.
  • Mit einer Anlage in kWp rechnet der Rechner den Solaranteil selbst aus. Ohne Speicher kann ein Gerät im Dauerbetrieb nie mehr als 45,5 % aus der Sonne decken, auch nicht mit einer beliebig großen Anlage: So groß ist der Anteil der Jahresstunden mit Sonne.
  • Einspeisevergütung für neue Gebäudeanlagen, Überschusseinspeisung, Inbetriebnahme 1.8.2026 bis 31.1.2027 (Bundesnetzagentur): bis 10 kWp 7,7, bis 40 kWp 6,66, bis 100 kWp 5,44 Cent. Voreingestellt ist der höchste Satz, weil teurerer Solarstrom gegen das Gerät spricht. Ab 100 kW gilt Direktvermarktung; dann den eigenen Durchschnittserlös eintragen.
  • Bei Volleinspeisung (bis 10 kWp 12,22 Cent) darf nichts selbst verbraucht werden, sonst entfällt der höhere Satz. Ein Wechsel geht nur jährlich, gemeldet bis 30. November. Vor dem Umbau mit Netzbetreiber und Steuerberater klären.
  • Strom, der wegen negativer Börsenpreise ohnehin nicht vergütet würde, ist nicht eingerechnet: 2025 gab es 575 solche Stunden, rund 540 davon mit Sonne, und nur für Anlagen ab dem 25.2.2025. Das deckt rund 5 bis 6 % des Jahresbedarfs; ohne diesen Posten fällt die Rechnung um weniger als einen halben Cent je kWh zu ungünstig aus.
  • Selbst erzeugter, vor Ort verbrauchter Solarstrom aus Anlagen bis 2 MW ist stromsteuerfrei (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG). Die EEG-Novelle (Kabinett 29.7.2026) war am 12.9.2026 nicht beschlossen und ist hier nicht eingerechnet.

Wärme: Warme Luft in den Raum

Die Geräte stehen im beheizten Raum, ihre Abluft heizt ihn direkt. Luftgekühlt.

Strom der Geräte im Jahr
29.400 kWh
Hilfsstrom
1.470 kWh
Gelieferte Wärme
26.460 kWh
Davon nutzbar
13.120 kWh, 50 %
Wärmepreis über die Geräte
32,7 Cent je kWh
Wärmepreis mit Erdgas
8,3 Cent je kWh
Die Gerätewärme kostet davon das
3,92-Fache
Genutzte Wärme teurer um
3.193 €
  • Luftgekühlte Geräte geben Luft mit etwa 33 bis 40 °C ab — gemessen über die Luftbilanz, nicht die oft genannten 60 bis 80 °C aus Werbetexten. Das heizt den Raum, in dem die Geräte stehen. Für die Einspeisung in einen Wasserkreis reicht es nicht.
  • Übliche luftgekühlte Mining-Geräte liegen ohne Schalldämmung bei etwa 75 dB(A), leise Kleingeräte deutlich darunter; maßgeblich ist das Datenblatt. Im Gewerbegebiet gilt nachts ein Richtwert von 50 dB(A) am nächsten Wohnhaus.
  • Außerhalb der Heizperiode laufen die Geräte weiter. In diesen 42 % des Jahres wird die Wärme nicht gebraucht und muss abgeführt werden.
  • Auch in der Heizperiode fällt die Wärme nicht immer an, wenn sie gebraucht wird. Gerechnet ist mit einem Zeitgleichheitsfaktor von 0,85 (ohne Pufferspeicher; mit Puffer 0,88 am günstigen Rand).
  • Die Abwärme deckt 22 % des Wärmebedarfs. Die vorhandene Heizung wird weiter gebraucht und behält ihre Grundkosten.
  • Für Lüfter, Pumpen, Filter und je nach Aufbau Rückkühler sind 5 % Zusatzstrom angesetzt, 1.470 kWh im Jahr, an allen Betriebstagen.
  • Eingerechnet ist der heutige Preis; wie er sich entwickelt, rechnet dieser Rechner nicht.

Mining-Ertrag

Kurs und Netzdaten sind noch nicht geladen. Bis dahin steht der Ertrag nicht in der Rechnung.

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